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Johann HeinrichGleser

27.6.1734 Basel, 16.2.1773 Basel, ref., von Basel, Sohn des Georg Martin, Bäckers, und der Magdalena Weitnauer. 1762 Maria Katharina Knöpf, Tochter des Hans Jakob, Geldwechslers. 1751 Magister Artium in Basel, danach ebenda Stud. der Jurisprudenz. 1759-63 hielt G. an der Universität Vorlesungen zur Schweizer Geschichte. 1760 bewarb er sich mit einer Schrift über die Bündnisse der Eidgenossen um den Basler Lehrstuhl für Natur- und Völkerrecht. Im Anhang gab G. als Erster den Bundesbrief von 1291 heraus, dessen Echtheit er nachwies. Obgleich Isaak Iselin den begabten G. immer wieder unterstützt hatte, wurde dieser nicht gewählt. Stattdessen übernahm er die Bäckerei seines Vaters. 1760 war er Schreiber der Bäckerzunft, 1763 Sechser. 1772 wurde er zum vorerst unbesoldeten Sekr. (accedens) der Staatskanzlei gewählt.

Quellen und Literatur

  • M. Sieber, «Johann Heinrich G. (1734-1773) und die Wiederentdeckung des Bundesbriefes von 1291», in BZGA 91, 1991, 107-128
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