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Bernhard LudwigGöldlin

20.8.1723 Luzern, 2.5.1785 Inwil, kath., von Luzern. Sohn des Jakob Ludwig, Apothekers. Jesuitenkollegium Luzern. Am Collegium Helveticum in Mailand Kontakt mit dem päpstl. Berater Lodovico Antonio Muratori und dessen Reformkatholizismus. 1746 Priesterweihe und Dr. theol. Im selben Jahr Besuch bei Johann Jakob Bodmer, mit dem er im Briefwechsel stand. 1747-48 Vikar in Büron, 1750 Pfarrer am Gr. Spital in Luzern, 1754 Pfarrer in Romoos, ab 1763 in Inwil. 1773 Kämmerer des Hochdorfer Kapitels. Wichtiger Innerschweizer Aufklärer, der Orthodoxie und Vernunft in Einklang zu bringen suchte. Gemäss prot. Vorbild legte er grosses Gewicht auf die Predigt. Vertreter eines verinnerlichten, auf das Wesentliche gerichteten Christentums und interkonfessioneller Toleranz. Initiant der 1778 geweihten barocken Inwiler Pfarrkirche.

Quellen und Literatur

  • H. Wicki, «Bernhard Ludwig G. 1723-1785 », in Fs. Oskar Vasella, 1964, 456-500
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 20.8.1723 ✝︎ 2.5.1785

Zitiervorschlag

Marti-Weissenbach, Karin: "Göldlin, Bernhard Ludwig", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.11.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025951/2005-11-25/, konsultiert am 28.11.2020.