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JohannesMüller

4.1.1629 Zürich, Dezember 1684 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Johannes, Landschreibers in Grüningen. 1660 Regula Lavater. Studien in Deutschland, Frankreich und England. 1655 Ordination in Zürich und Stellvertreter auf Johann Heinrich Hottingers Lehrstuhl für Hebräisch am Carolinum. 1656-59 Prof. der Kirchengeschichte und Katechetik, 1659-60 Stellvertreter auf dem Lehrstuhl für Theologie. 1660 Diakon an der Kirche St. Peter in Zürich, 1668 zweiter Archidiakon am Zürcher Grossmünster. 1672 Theologieprof. und Scholarch. M. war ein Gegner Johann Heinrich Heideggers, Johann Lavaters und Johann Heinrich Schweizers. Seine Vorrede zur Predigtsammlung "Tuba Joelis [...]" (1666) bildet eine auf Quellen fussende Geschichte der Pfarrei St. Peter. M. publizierte 1671 und 1678 weitere Predigtsammlungen sowie philolog. und theol. Disputationen.

Quellen und Literatur

  • G.E. von Haller, Bibliothek der Schweizer-Gesch. [...] 3, 1786, 360
  • K. Wirz, Etat des Zürcher Ministeriums von der Reformation bis zur Gegenwart, 1890, 72, 135
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Zitiervorschlag

Marti-Weissenbach, Karin: "Müller, Johannes", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.09.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026074/2007-09-13/, konsultiert am 14.05.2021.