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FelixNüscheler

10.12.1738 Zürich, 9.10.1816 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Leonhard, Zwölfers der Saffranzunft. 1762 Regula Hirzel, Tochter des Heinrich, Zunftmeisters. Theologiestud., ab 1764 akadem. Laufbahn in Zürich. 1789 Theologieprof. und Chorherr. N. publizierte neben einigen akadem. Schriften auch dt. Übersetzungen lat., griech. und engl. Werke, u.a. von Juvenal ("Zehnte Satire" 1768), Plutarch ("Auserlesene Moral. Schriften von Plutarch" 1768-74), William Collins ("Oriental. Eclogen" 1770) und Euripides ("Helena in Aegypten" 1780), sowie Biografien z.B. über Ulrich Zwingli ("Magister Ulrich Zwingli" 1776). N. arbeitete am "Leipziger Musenalmanach" mit. Zwei seiner Gedichte fanden Eingang in Johannes Bürklis "Schweiz. Blumenlese" (1, 1780; 2, 1781).

Quellen und Literatur

  • K. Goedeke, Grundriss zur Gesch. der dt. Dichtung 12, 1919, 28 f.
  • Kosch, Deutsches Literatur-Lex. 11, 500
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