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Jean-Frédéric d'Ostervald

13.5.1773 Neuenburg, 10.1.1850 Le Villaret (Gem. Colombier NE), ref., von Neuenburg. Sohn des Ferdinand (->). 1795 Rose-Marie Alexandrine d'Ivernois, Tochter des Charles-Guillaume d' Ivernois. O. besuchte die Schulen in Neuenburg und machte anschliessend eine kaufmänn. Ausbildung in Frankfurt und Paris. Er wirkte als Maire von Travers und gehörte dem Rechnungsrat an, bevor er ab 1796 stellvertretender Generalkommissär, 1800-10 Generalkommissär des Fürstentums Neuenburg war. 1801-06 entwarf er die "Carte de la Principauté de Neuchâtel" (1806, 2., erweiterte Ausgabe 1837). Nach 1810 trat er in die Handelsunternehmungen seines Bruders Ferdinand (u.a. Le Havre und Rouen) ein; später war er dann in Paris als Verleger tätig. Nach der Rückkehr in die Schweiz arbeitete er 1838-45 an einer Neuenburger Karte mit, die als Grundlage für die Dufourkarte und für das Neuenburger Grundbuch diente. Um 1850 gab er die "Carte topographique et routière de la Suisse et des contrées limitrophes" heraus.

Quellen und Literatur

  • M. Cavelti Hammer, «Jean-Frédéric d'O. und seine Karte des Fürstentums Neuenburg von 1838 bis 1845», in Cartographica Helvetica, 1994, Nr. 9, 3-12, (mit Abb.)
  • Biogr.NE 2, 233-236
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