de fr it

Johann RudolfOtt

1.12.1642 Henggart, 4.10.1716 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Hans Heinrich, Pfarrers, und der Anna Tommann. 1) 1671 Esther Hess, Tochter des Hans Rudolf, Zwölfers zum Kämbel, Zeugherrn und Examinators, 2) 1677 Beatrix Orell, Tochter des Felix, 3) 1698 Anna Corrodi. Erste Studien in Zürich. Über O.s Studienaufenthalte 1663 in Heidelberg, 1664 in Steinfurt, 1665 in Hamm sowie 1668 in Kassel und Marburg mit anschliessender Reise durch Holland, England und Frankreich geben 33 Briefe an seinen Bruder Johann Heinrich Auskunft (Bibliothek des Franz. Spitals La Providence, Horsham, Sussex). 1670 kehrte er nach Zürich zurück, wurde zuerst Prediger im Waisenhaus Oetenbach, dann 1680 Prof. der Ethik, 1682 auch der Geschichte und 1695 der Philosophie. 1695 wurde er Chorherr, 1701 Schulherr. Ausser dem Werk "Logicae doctrinae compendium" (1708) publizierte O. v.a. philosoph. Disputationsschriften.

Quellen und Literatur

  • H.J. Leu, Allg. helvet., eydg. oder schweitz. Lexicon 14, 1758, 340 f.
  • R. Rübel, L.W. Forster, «Briefe eines Steinfurter Studenten aus dem 17. Jh.: Johann Rudolf O. von Zürich», in Westfäl. Zs. 105, 1956, 29-64.
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF