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Johann HeinrichRahn

29.3.1646 Zürich, 26.9.1708 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Hans Heinrich Rahn. Schwager des Hans Georg Steiner. 1688 Elisabetha Werdmüller zum Christoffel, Tochter des Heinrich. Lateinschule in Zürich, 1660-61 in Heidelberg. 1661-63 Rechtsstud. in Burgsteinfurt (Westfalen). 1664-66 Reise durch die Niederlande und Frankreich, Aufenthalt in Strassburg. 1666 Bibliothekar der Bürgerbibliothek Zürich. 1667 Dissertation über das Asylrecht (ius supplicum). 1668 Grossrat, 1676 Eintritt in die Stadtkanzlei, 1687-89 Stadtschreiber, 1689 Ratsherr der freien Wahl, 1696 eidg. Landvogt in Baden und Seckelmeister von Zürich, 1706 Salzdirektor. R. wurde mit zahlreichen diplomat. Missionen betraut. Seine methodisch schwache "Eidtgenöss. Geschicht-Beschreibung", die 1690 nach umfangreichen Vorarbeiten in den Jahren 1666-79 in Annalenform erschien, wurde mit grossem Beifall aufgenommen. 1679 Mitgründer des Collegium Insulanum.

Quellen und Literatur

  • W. Schnyder-Spross, Die Fam. R. von Zürich, 1951, 294-307
  • Feller/Bonjour, Geschichtsschreibung 1, 1979, 354 f.
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Zitiervorschlag

Karin Marti-Weissenbach: "Rahn, Johann Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.09.2022. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026109/2022-09-27/, konsultiert am 18.07.2024.