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Johann JakobReutlinger

10.12.1671 Zürich, 22.2.1749 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Johann Jakob (->) und der Verena Fenner. 1696 Esther Zundel. Theologiestud., 1691 Ordination. Reise durch Deutschland und die Niederlande. 1696 Nachfolger seines Vaters. 1717 Ludimoderator (Rektor) der Lateinschule am Grossmünster. 1725 Chorherr. In der Schrift "Wohlmeinlicher Bericht von der Nothwendigkeit und Nutzbarkeit der Schulen" (1719), welche die Zürcher Schulreform von 1716 propagierte, trat R. für die öffentl. Schulen ein und entwarf das Idealbild eines Lehrers. Während des 2. Villmergerkriegs 1712 verfasste er polem. Gedichte gegen die kath. Orte, z.B. "Das bezwungene Baden" und "Wehmüthige Klage des Abts von St. Gallen". R. publizierte zwei lat. Grammatiken (1732, 1738) und eine lat. Metrik (1737).

Quellen und Literatur

  • Jber. über das Aarg. Lehrerseminar Wettingen 1892/93, 21-24
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Zitiervorschlag

Marti-Weissenbach, Karin: "Reutlinger, Johann Jakob", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.11.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026118/2011-11-15/, konsultiert am 25.10.2020.