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SamuelScheurer

25.8.1685 Röthenbach im Emmental, 20.9.1747 Bern, ref., 1716 Habitant von Bern. Sohn des Ludwig, Pfarrers, und der Maria Tschiffeli. (Name unbekannt). Stud. der Theologie an der Hohen Schule Bern, Reise durch Deutschland, die Niederlande und England. 1711 Ordination. S. stieg in Bern über die Professuren für Eloquenz (1709), Griechisch (1717), Hebräisch (1718) und Elenchtik (1735) zum ersten theol. Lehrstuhl auf (1745). 1718 schlug er eine Berufung nach Heidelberg aus. 1726 war er Vorsteher der Lateinschule, 1728-38 Vorsteher des Klosters, 1745-47 Vizedekan des Konvents. Mit dem "Berner. Mausoleum" (1740-42) schuf S. in Form von Biografien die erste bern. Reformationsgeschichte, die wegen ihrer Quellennähe lange nachwirkte. Er besass eine bedeutende Bibliothek. 1717 Mitglied der Royal Society, 1724 der preuss. Sozietät der Wissenschaften.

Quellen und Literatur

  • G.E. von Haller, Bibliothek der Schweizer-Gesch. 2, 1785, 110-114 (Nachdr. 1981)
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