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Johann RudolfSchinz

30.3.1745 Zürich, 12.1.1790 Uitikon, ref., von Zürich. Sohn des Heinrich, Kaufmanns und Amtmanns in Embrach, und der Anna Magdalena Fäsi. 1775 Anna Elisabeth Finsler, Tochter des Hans Konrad, Hauptmanns. Theologiestud., 1766 Ordination. Landwirtschaftl. Studien bei seinem Bruder Hans Heinrich (->) in Embrach. 1770-71 Aufenthalt in Locarno, 1773 Reise durch die Schweiz mit Zürcher Bürgersöhnen, 1774 durch Südfrankreich und Italien mit einem Zürcher Kaufmann. Ab 1779 war S. Pfarrer in Uitikon, wo er sich als Physiokrat und Freund von Jakob Gujer um die Verbesserung der landwirtschaftl. Produktion bemühte. Er gehörte diversen aufklärer. Gesellschaften an, darunter ab 1775 der Naturforschenden Gesellschaft Zürich, deren Sekr. er 1778-90 war, sowie ab 1777 der Helvet. Gesellschaft, in der er für den Abbau der konfessionellen Schranken eintrat. S. verfasste mehrere Schriften zur Schweizer Landeskunde.

Quellen und Literatur

  • ZBZ, Nachlass
  • Kosch, Deutsches Literatur-Lex. 15, 32 f.
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