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SeverinSchön

1597 (Johann) Menzingen, 28.4.1679 Münsterlingen (Gem. Scherzingen), kath., von Menzingen. Eintritt ins Benediktinerkloster Einsiedeln, 1621 Profess. 1621-27 Mathematik- und Theologiestud. in Freiburg i.Br., 1628 Priesterweihe in Konstanz. Danach in Einsiedeln zunächst Wallfahrtsseelsorger, ab etwa 1632 Novizenmeister. Ab spätestens 1640 bis 1679 Beichtvater im Benediktinerinnenkloster Münsterlingen. 1655 schlug S. den Ruf als Mathematikprof. an die Univ. Salzburg aus gesundheitl. Gründen aus. Zwischen 1655 und 1661 unterrichtete er in Münsterlingen junge Einsiedler Mönche, darunter Marian Schott. Seine dictata bzw. Vorlesungen und weitere Werke aus seiner "Schule" sind als Handschriften in der Stiftsbibliothek Einsiedeln erhalten.

Quellen und Literatur

  • R. Henggeler, Professbuch der Fürstl. Benediktinerabtei U.L. Frau zu Einsiedeln, 1934, 292 f.
  • A. Iten, Tugium Sacrum 2, 1973, 26
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