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GotthardWeber

27.9.1734 (Johann Jakob) Zug, 27.11.1803 Zug, kath., von Zug. Sohn des Joachim Leonz und der Maria Anna Keiser. Gymnasium Zug, Jesuitenkollegium Luzern. 1753 Eintritt in den Kapuzinerorden in Altdorf (UR). 1764 Lektor der Philosophie und der Theologie in Stans, 1767 der Theologie in Luzern, Guardian in Sursee, Olten, Baden und Solothurn, Sekr. des Provinzialministers, 1783-86, 1789-92 und 1795-1802 Provinzialminister der Schweizer Kapuziner. W. rettete die Ordensprovinz im klosterfeindl. Umfeld seiner dritten Amtszeit dank der vorsichtigen Stellungnahme zum helvet. Bürgereid und dem Verweis des antirevolutionären Mitbruders und Widerstandskämpfers Paul Styger. 1802 konnte er das Noviziat wiedereröffnen. Er machte sich um die Klosterbibliotheken verdient und verfasste mit "Rigyberg der Himmelskönigin [...]" (1789, 7. Auflage 1894) ein Werk über den Wallfahrtsort Rigi Klösterli.

Quellen und Literatur

  • Provinzarchiv Schweizer Kapuziner, Luzern
  • HS V/2, v.a. 80 f.
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