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Johannes vonBrandis

8.6.1456, 10.10.1512 Strassburg. Sohn des Wolfhart V. (->). Um 1468 Kanoniker von Strassburg, 1476 Student in Bologna, 1480 Kanoniker von Chur. Am 2.12.1483 ernannte ihn der Papst zum Churer Dompropst, 1486 vertrat B. seinen Bruder Ortlieb (->). 1488 wurde er zum Dekan des Domkapitels Strassburg gewählt; B. erhielt die päpstl. Dispens, obwohl er die Propstei Chur besass. Neben seinen geistl. Ämtern behielt er die weltl. Herrschaftsrechte. 1509 verkaufte er die Herrschaft Maienfeld-Malans den Drei Bünden. Schon 1507 hatte er seine Rechte auf die Herrschaften Vaduz und Schellenberg seinem Neffen, dem Gf. Rudolf von Sulz, veräussert.

Quellen und Literatur

  • J.M.B. Clauss, «Das Münster als Begräbnisstätte und seine Grabinschriften», in Strassburger Münster-Bl. 2, 1905, 22
  • HS I/1, 492, 541
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Lebensdaten ∗︎ 8.6.1456 ✝︎ 10.10.1512