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Caspar deCapaul

vermutlich Juli 1540 Chur, von Chur. Sohn des Hertli (->). Neffe des Lucius Iter. C. studierte 1506 in Freiburg i.Br., 1515 in Pavia, 1524 in Orléans (lic. iur.) und Lyon. 1526 Domdekan in Chur, 1527 Regent des Bistums für den abwesenden Bf. Paul Ziegler, 1530 Generalvikar. C., Parteigänger der Franzosen, führte Bistum und Domkapitel durch die Reformationskrise. Dank seiner guten Beziehungen zu den führenden Bündnern gelang es ihm, das Bistum in Graubünden und mind. einen kleinen Teil von dessen Herrschaftsrechten zu erhalten.

Quellen und Literatur

  • HS I/1, 552 f.
  • K.H. Burmeister, «Caspar von Capal [sic]», in Fs. für C. Soliva zum 65. Geburtstag, hg. von C. Schott, E. Petrig Schuler, 1994, 31-48
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Caspar de Capol
Lebensdaten ✝︎ vermutlich Juli 1540