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Jean-PhilippeGriset de Forel

10.9.1660 Estavayer-le-Lac, 23.12.1719 Estavayer, kath., von Estavayer. Sohn des François, Statthalters, und der Catherine Musy. 1678 Philosophie- und Theologiestud. in Paris. Wie sein älterer Bruder Urs-Dominique wurde G. in Frankreich Oratorianer und war darauf in Angers, Meaux, als Priester in Soissons und 1690 in Besançon tätig. 1690 bewarb er sich um den Posten des Rektors der Liebfrauenkirche in Freiburg, wurde 1695 zum Generalvikar und Offizial der Diözese Lausanne ernannt und hatte diese Ämter bis zum Tod des Bf. Pierre de Montenach im Juli 1707 inne. G. setzte sich 1696 für die Errichtung eines Diözesanseminars in Surpierre ein und weihte 1701 die Hattenberg-Kapelle in St. Ursen (FR) ein. Er war bekannt für seine Grosszügigkeit gegenüber den Freiburger Seminaristen, die in Frankreich studierten.

Quellen und Literatur

  • HS I/4, 298 f.
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Kurzinformationen
Variante(n)
Jean-Philippe Forel
Lebensdaten ∗︎ 10.9.1660 ✝︎ 23.12.1719

Zitiervorschlag

Heimo, Marie-Anne: "Griset de Forel, Jean-Philippe", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.07.2004, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026386/2004-07-02/, konsultiert am 28.11.2020.