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Antoine deGorrevod

1565 erstmals erw., 24.2.1598 Besançon. Sohn des Jean, Gf. von Pont-de-Vaux (Bresse), und der Claudine de Semur. Kommendatarabt von Saint-Paul in Besançon. Auf Empfehlung Savoyens hin 7.11.1565 zum Bf. von Lausanne ernannt. 1567 Bischofsweihe. 1573 auch Propst von Saint-Anatole in Salins (Franche-Comté). Die Residenzfrage konnte während G.s Amtszeit nicht gelöst werden. Sie scheiterte an dessen Forderungen nach Rückerstattung der von Freiburg annektierten bischöfl. Herrschaften (u.a. Bulle). Zu der von den in Freiburg residierenden Generalvikaren durchgeführten Kirchenreform, welche auch die Nuntien unterstützten, trug G. wenig bei. Nur einmal (Dez. 1592-Okt. 1593) hielt er sich in seiner Diözese auf.

Quellen und Literatur

  • HS I/4, 151 f.
  • Gatz, Bischöfe 1448, 234 f.
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1565 ✝︎ 24.2.1598

Zitiervorschlag

Surchat, Pierre: "Gorrevod, Antoine de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.06.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026387/2014-06-23/, konsultiert am 10.05.2021.