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CesareMonti

15.5.1594 Mailand, 16.8.1650 Mailand, von Mailand. Sohn des Princivalle, Rechtsgelehrten und Senators aus einer Adelsfam., und der Anna Landriani. Nach der Priesterweihe schloss er 1617 sein Jurastud. in Pavia ab und bekleidete 1618-24 versch. Ämter bei der röm. Kurie; 1627-28 war er apostol. Nuntius in Neapel und 1628-34 in Madrid. Ab 1629 Kardinal in pectore, erhielt er 1633 den Purpur. Ende 1632 wurde er zum Ebf. von Mailand bestimmt, doch konnte er auf Grund von Spannungen mit dem span. Hof erst im April 1635 in die Stadt einziehen. Im Zuge der Reformbestrebungen Karl Borromäus' reorganisierte er die diözesanen Institutionen (Synoden 1636, 1640 und 1650) und regelte die Lebensführung der Laien und Geistlichen, Bruderschaften und Klöster. 1639 besuchte er Ascona, Brissago und die ambrosian. Täler.

Quellen und Literatur

  • HS I/6, 357
  • Dizionario della Chiesa ambrosiana 4, 1990, 2313 f.
  • L. Besozzi, «Il cardinale arcivescovo Cesare M. giureconsulto collegiato e patrizio milanese (1594-1650)», in Archivio storico lombardo, 1994, 39-163
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 15.5.1594 ✝︎ 16.8.1650

Zitiervorschlag

Ostinelli-Lumia, Gianna: "Monti, Cesare", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.06.2011, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026402/2011-06-16/, konsultiert am 20.10.2020.