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GiuseppePozzobonelli

11.8.1696 Mailand, 27.4.1783 Mailand, kath., von Mailand. Sohn des Francesco, Marquis von Arluno (Lombardei), und der Camilla Dardanoni. Ab 1722 Stud. in Rom und Pavia, Promotion in Zivil- und Kirchenrecht. 1730 Priesterweihe, dann Chorherr am Metropolitensitz Mailand. 1735 besuchte P. als Regionalvisitator der Diözese die Capriasca. 1742 wurde er Vikar und 1743 Erzpriester des Stifts. Auch nach seiner Wahl zum Ebf. von Mailand und Kardinal 1743 stattete er 1744-64 den Pastoralbesuch meist persönlich ab, so 1745 in den drei Ambrosian. Tälern und in der Capriasca. Mit seiner intensiven Pastoraltätigkeit nahm P. die Praxis Karl Borromäus' wieder auf und setzte sich für die Priesterausbildung ein. Insbesondere nach 1767, als die städt. Jesuitenmissionen aufgehoben wurden, verteidigte er das Bistum gegen die Rechtsreformen der weltl. Macht.

Quellen und Literatur

  • HS I/6, 358
  • P. Vismara Chiappa, «La chiesa ambrosiana tra il 1712 e il 1796», in Diocesi di Milano, hg. von A. Caprioli et al., 2, 1990, 615-654
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Lebensdaten ∗︎ 11.8.1696 ✝︎ 27.4.1783