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Anton vonReynold

17.3.1708 Lützel, kath., von Freiburg. Sohn des Anton (->) und der Marie de Bazemont. Bruder des Franz (->). Um 1665 wurde R. Mönch im Zisterzienserkloster Hauterive, 1665 Unterdiakon, 1666 Diakon. 1696 wird erwähnt, dass er in den vorangegangenen fünfzehn Jahren das Frauenkloster La Maigrauge geleitet hatte. 1700 erfolgte die Wahl zum Abt von Hauterive, 1701 die Bestätigung durch den Papst, auch wenn Freiburg sie aus jurist. Gründen nicht anerkannte. 1701 wurde R. Generalvikar der Provinz, welche die Schweiz, das Elsass und den Breisgau umfasste. Die franz. Ehrenbürgerschaft des Vaters erleichterte 1703 R.s Wahl zum Abt von Lützel. Ab 1704 kümmerte er sich um den Wiederaufbau der vom Brand 1699 zerstörten Klostergebäude, reorganisierte die Klosterökonomie und verbesserte die Disziplin und innere Ordnung. Sein Wirken trug wesentlich zur Wiederbelebung der Abtei bei.

Quellen und Literatur

  • HS III/3, 233, 309
Kurzinformationen
Lebensdaten ✝︎ 17.3.1708

Zitiervorschlag

Bregnard, Damien: "Reynold, Anton von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.05.2012, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026492/2012-05-11/, konsultiert am 05.12.2020.