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Maria Franziska vonEptingen

um 1631 Oberhagental (Elsass), 27.4.1707 Olsberg. Vermutlich Tochter des Hermann und der Cleofe, Truchsess von Rheinfelden. 1650 Profess im Zisterzienserinnenkloster Olsberg, Priorin und Novizenmeisterin, 1670 Wahl zur Äbtissin durch die zehn Klosterfrauen. E. bewährte sich in ihrer langen Amtszeit als Verwalterin des Klosterbesitzes, als Bauherrin und als Ausstatterin der Klosterkirche, für deren barockes Aussehen sie massgeblich verantwortlich war. 1688 transferierte sie mit Erlaubnis von Papst Innozenz XI. die Gebeine des röm. Katakombenheiligen Viktor in die Klosterkirche.

Quellen und Literatur

  • HS III/3, 839, 858 f.
  • P. Hoegger, Ehem. Kloster Olsberg, 1984, 4, 7
Weblinks
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ um 1631 ✝︎ 27.4.1707

Zitiervorschlag

Fink, Urban: "Eptingen, Maria Franziska von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.10.2004. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026498/2004-10-27/, konsultiert am 21.10.2021.