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Maria CaeciliaAttenhofer

20.8.1675 (?)  Zurzach,26.5.1753 Einsiedeln. Tochter des Johann Jacob und der Maria Magdalena Frei. 1693 Profess im Kloster In der Au bei Einsiedeln. 1725-1727 Helfmutter, 1727-1743 und 1746-1753 Frau Mutter. 1727 wurde in Schwyz gegen das Kloster gerichtliche Klage geführt, unter anderem wegen Devotionalienhandel. Der von Maria Caecilia Attenhofer 1729 erlangte Schwyzer Schirmbrief für ihr Kloster erregte den Unwillen des Einsiedler Abts Thomas Schenkli. Er erwirkte, dass die Subordination unter das Kloster Einsiedeln bestätigt werden musste. Attenhofer stärkte das religiöse Leben der Klostergemeinschaft: Mehrere Stiftungen und Ablassbewilligungen wurden erworben, Kreuzwegstationen in der Kirche errichtet. Die Bautätigkeit (Nordostflügel) und neben der Landwirtschaft (v.a. Rindvieh, Pferde) neue wirtschaftliche Aktivitäten (1742 Wollweberei, 1743 Tuchwalke) verursachten jedoch eine Verschuldung des Klosters. Wegen ihres eigenmächtigen Führungsstils 1743 als Frau Mutter abberufen, wurde Attenhofer 1746 erneut mit der Leitung des Klosters betraut.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 1724 f.
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Kurzinformationen
Variante(n)
Anna Barbara Attenhofer (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 20.8.1675 (?) ✝︎ 26.5.1753

Zitiervorschlag

Albert Hug: "Attenhofer, Maria Caecilia", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.09.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026567/2010-09-23/, konsultiert am 19.06.2024.