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MariaKüng

1587 Zug, 1.7.1644 Hermetschwil, kath., von Zug. Tochter des Bartholome, von Zug. Nonne in der Benediktinerinnenabtei Hermetschwil, 1605 Profess, 1615 Meisterin, 1636 erste Äbtissin von Hermetschwil. Nach ihrer Wahl zur Meisterin führte K. die von ihrer Vorgängerin Margareta Graf eingeleitete Klosterreform durch. Ein wichtiger Schritt war der Neubau des Klostergebäudes (1623-25), das nunmehr mit Kreuzgang und Innenhof für die Klausur ausgestattet war und dem wachsenden Konvent (ehemals 6-8, neu bis zu 24 Nonnen und Laienschwestern) Platz bot. 1634 Neubau des Gästehauses mit Abtsresidenz. Auf ihre Bewerbung in Rom hin wurde ihr und ihren Nachfolgerinnen der Äbtissinnentitel verliehen. Wegen ihrer Verdienste um das Kloster wird K. von der Klostertradition als "zweite Gründerin" bezeichnet.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 1837 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 1587 ✝︎ 1.7.1644