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GeorgSchönbrunner

Erstmals erwähnt 1549, zwischen 10.3. und 17.4.1568, katholisch, von Zug. Sohn des Wolfgang. Magdalena Wyss, Tochter des Heinrich, Schultheissen von Bremgarten (AG). Schlosser. Grossweibel, 1549-1568 Zuger Ratsherr. Zwischen 1548 und 1562 wiederholt Richter. 1558-1560 Landvogt in Locarno. 1543-1557 mehrmals als Hauptmann in französischen und päpstlichen Solddiensten. Georg Schönbrunner nahm 1556 an der Innerschweizer Gesandtschaft zum Amtsantritt von Papst Paul IV. teil und wurde dabei zum Ritter geschlagen. Er führte das Tagebuch seines Onkel Heinrich (->) fort und erbte von ihm auch das Schloss St. Andreas in Cham.

Quellen und Literatur

  • R. Hess, Die zuger. Geschichtsschreiber des 16. Jh., 1951
Weblinks

Zitiervorschlag

Morosoli, Renato: "Schönbrunner, Georg", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.01.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026654/2011-01-13/, konsultiert am 26.09.2021.