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KonradNussbaumer

1524-1552 erwähnt, katholisch, von Ägeri. Sohn des Konrad, Standesgesandten. Anna Lattenbocher. Zwischen 1525 und 1552 als Ratsherr belegt. 1531-1533 Landvogt in den Freien Ämtern. Zwischen 1524 und 1535 war Konrad Nussbaumer häufig Gesandter des Standes Zug, so auch 1527 bei der Schlichtung des langjährigen Marchenstreits mit Schwyz. 1543 ernannte ihn der Abt von Einsiedeln zum Ammann des Gotteshausgerichts in den Gemeinden Ägeri und Menzingen. Menzingen anerkannte die Wahl nicht, da es dieses Amt als sein Privileg beanspruchte. Nussbaumer wurde deshalb beurlaubt und durch einen Menzinger ersetzt; der Abt konnte sein Wahlrecht wahren.

Quellen und Literatur

  • E. Zumbach, Die Ammänner des Einsiedler Gotteshausgerichts in Menzingen, 1961, 33 f.
Weblinks

Zitiervorschlag

Renato Morosoli: "Nussbaumer, Konrad", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.11.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026682/2008-11-28/, konsultiert am 25.05.2022.