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Leonz AntonWeber

17.10.1687 Neuheim, 10.4.1755 Neuheim, katholisch, von Neuheim und Bremgarten (AG). Sohn des Franz Heinrich und der Elisabeth Utiger. Anna Helena Roos, Tochter des Franz Josef. Wirt an der Zollstätte Sihlbrugg, ab spätestens 1710 Ratsherr, 1710-1712 eidgenössischer Landvogt von Lugano und 1731-1733 in den obern Freien Ämtern. Vermutlich in den 1720er Jahren Hauptmann in kaiserlichen Diensten. 1720-1734 mehrmals Gesandter des Standes Zug. 1732-1733 Ammann des Einsiedler Gotteshausgerichts im zugerischen Berggebiet. Im Ersten Harten- und Lindenhandel Parteigänger der Harten. Seine Niederlage in der Ammannwahl 1734 löste den Umschwung zugunsten der Linden aus. Leonz Anton Weber floh nach Rheinfelden, wurde lebenslang verbannt, 1746 aber wieder ins Land aufgenommen und 1754 begnadigt.

Quellen und Literatur

  • E. Zumbach, Die Ammänner des Einsiedler Gotteshausgerichts in Menzingen, 1961
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Zitiervorschlag

Renato Morosoli: "Weber, Leonz Anton", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.06.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026707/2012-06-13/, konsultiert am 15.06.2024.