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Klemens DamianWeber

8.3.1676 Baden, 26.5.1734 Rheinau, katholisch, von Neuheim. Sohn des Johann (->). 1) Anna Maria Zehnder, 2) Theresia Uttinger, Tochter des Martin, Wirts und Ratsherrn. 1701-1731 Ratsherr, 1716-1718 und 1725-1727 Zuger Ammann. 1710-1730 oft Gesandter des Standes Zug, so 1715 bei der katholischen Konferenz zum Trücklibund mit Frankreich. Führer der Partei der Linden. Klemens Damian Weber wurde 1731 im Ersten Harten- und Lindenhandel wegen seiner Beteiligung am umstrittenen Trücklibund zu lebenslangem Kerker verurteilt, konnte aber nach dreizehn Monaten fliehen. Er starb im Exil im Kloster Rheinau. Nach dem Umschwung von 1735 wurde er postum rehabilitiert. Vor 1710 Ritter des päpstlichen Ordens zum goldenen Sporn.

Quellen und Literatur

  • H. Koch, Der Schwarze Schumacher, 1940
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Zitiervorschlag

Morosoli, Renato: "Weber, Klemens Damian", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.06.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026821/2012-06-13/, konsultiert am 28.01.2022.