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ApollinarisMorel

12.6.1739 Prez-vers-Noréaz, 2.9.1792 Paris, kath., von Posat (heute Gemeinde Gibloux). Sohn des Jean Baptiste, Sattlermeisters, und der Marie Elisabeth Maître, Hebamme. Jesuitenkollegium Freiburg. 1762 Eintritt in den Kapuzinerorden in Zug, 1765 Priesterweihe. 1769-85 Pastoration in den Klöstern Sitten, Pruntrut, Bulle, Romont (FR) und Altdorf (UR). 1774-80 Lektor für Philosophie und Theologie in Freiburg, 1785-88 Präfekt der Klosterschule in Stans. Dort führte er das Schultheater nach jesuit. Vorbild ein und errichtete die Seelsorgestation Büren. 1788 ging er zur Ausbildung für den Missionseinsatz in Syrien nach Paris und wirkte dort als Seelsorger an Saint-Sulpice. 1792 wurde er wegen Zivileidesverweigerung hingerichtet. 1926 Seligsprechung.

Quellen und Literatur

  • Provinzarchiv Schweizer Kapuziner, Luzern
  • C. Schweizer, «Erinnerungen an Apollinaris M. in Nidwalden», in Stanser Student 48, 1992, 2-8
  • P. Lussy, «Zwischenstation Stans - auf dem Weg zur Seligkeit», in Kapuziner in Nidwalden 1582-2004, 2004, 85-91
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Kurzinformationen
Variante(n)
Jean Jacques Morel (Taufname)
Lebensdaten ≈︎ 12.6.1739 ✝︎ 2.9.1792

Zitiervorschlag

Christian Schweizer: "Morel, Apollinaris", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.10.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026863/2021-10-19/, konsultiert am 22.05.2022.