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JohannesFuchs

Verleihung des Kulturpreises der Stadt St. Gallen, 17. November 1974 © KEYSTONE.
Verleihung des Kulturpreises der Stadt St. Gallen, 17. November 1974 © KEYSTONE. […]

24.9.1903 Appenzell, 26.8.1999 St. Gallen, kath., von Appenzell. Sohn des Johann Anton und der Maria Magdalena geb. Inauen. 1) 1932 Maria Barbara Schmidt, 2) 1968 Ida Agnes Heuberger. Erste Musikförderung im Elternhaus, Ausbildung am Lehrerseminar Rorschach und am Konservatorium Zürich (Chorleitung bei Carl Vogler, Orgelstud. bei Ernst Isler). Frühe Praxis als Dirigent von Männerchören und als Chordirektionsassistent von Werner Reinhart. 1929 Gründung des Kammerchors Zürich. 1937-45 Dirigent und Organist an der Stadtpfarrkirche in Baden, 1938 Gesangslehrer an der städt. Töchterschule Zürich. 1943 Leiter der Klasse für Chorgesang und Chorleitung am Konservatorium Zürich. 1945-78 Domkapellmeister an der Kathedrale St. Gallen, 1958 Gründung der Diözesanen Kirchenmusikschule und der Domkonzerte. F. war einer der erfolgreichsten Schweizer Chorleiter der neueren Zeit mit einer Ausstrahlung nach Zürich, St. Gallen, Ottobeuren (Bayern) und Köln. Im Zentrum seines Interesses stand die kath. Kirchenmusik, v.a. zeitgenöss. Werke. Zahlreiche Ehrungen: 1963 Hans-Georg-Nägeli-Medaille der Stadt Zürich, 1970 Bruckner-Medaille der Internat. Bruckner-Gesellschaft Wien, 1974 Kulturpreis der Stadt St. Gallen. 1988 Ehrenbürger von Ottobeuren.

Quellen und Literatur

  • «Zum 80. Geburtstag von Domkapellmeister Johannes F.», in IGfr. 29, 1984, 5-30
  • Johannes F. [Video], 1991
  • S. Wei, «Johannes F. - ein Porträt», in Gallus-Stadt, 1993, 55-67
  • St. Galler Tbl., 28.8.1999
  • NZZ, 13.9.1999
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Lebensdaten ∗︎ 24.9.1903 ✝︎ 26.8.1999