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ReinholdLaquai

1.5.1894 Molfetta (Apulien), 3.10.1957 Oberrieden, ref., von St. Gallen. Sohn des Johann Georg Wilhelm, Chemikers und Fabrikunternehmers, und der Emma Sophie geb. Fornachon. Clara Staub, Pianistin. 1908-15 am Konservatorium in Zürich (Theorie und Komposition bei Lothar Kempter und Volkmar Andreae), Studien bei Ferruccio Busoni in Berlin. 1916-18 Kuraufenthalt in Leysin. 1920-55 Lehrtätigkeit am Konservatorium Zürich und Organist an der Zürcher Eglise française protestante. Zwischen 1921 und 1925 gehörte L. zu den meistaufgeführten Schweizer Komponisten (u.a. Zürcher Tonhalle, Hans Andreae), danach folgte eine lange Zeit der Zurückhaltung und Verborgenheit. Als Komponist von Ouvertüren, Sinfonien, Kammer- und Klaviermusik, zwei Opern, Chorwerken und Liedern strebte L. nach einer "neuen Klassizität".

Quellen und Literatur

  • SLA, Nachlass
  • R. Wyler, Reinhold L., 1894-1957, 1981, (mit Werkverz.)
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Lebensdaten ∗︎ 1.5.1894 ✝︎ 3.10.1957