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DuriSialm

3.7.1891 Disentis/Mustér, 18.12.1961 Chur, katholisch, von Disentis/Mustér. Sohn des Josef Maria, Bauern und Dorforganisten, und der Maria Ursula geborene Travers. Maria Schmid von Grüneck. 1911 Lehrerpatent am Lehrerseminar Chur, dann Musikstudium am Konservatorium Genf (u.a. bei Otto Barblan), 1913 Lehrdiplom für Klavier und Orgel, 1917 Konzertdiplom. 1937-1957 Tätigkeit an der Kantonsschule in Chur, zudem Dirigent, Konzertpianist, Domorganist und Musikrezensent. Duri Sialm gehört mit seinen spätromantischen Chorliedern zu den meistgesungenen Komponisten Romanischbündens. Er komponierte ferner zahlreiche Instrumentalwerke, mehrere Messen sowie die Musik zum Festspiel "Der Graue Bund 1424-1924".

Quellen und Literatur

  • Bedeutende Bündner aus fünf Jahrhunderten 2, 1970, 404-408 (mit Bibl.)
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Lebensdaten ∗︎ 3.7.1891 ✝︎ 18.12.1961

Zitiervorschlag

Adolf Collenberg: "Sialm, Duri", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.11.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026940/2011-11-23/, konsultiert am 14.06.2024.