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FranzAbt

22.12.1819 Eilenburg (D), 31.3.1885 Wiesbaden (D), prot., Deutscher. Erster Musikunterricht bei seinem Vater, einem Prediger. Nach dem Besuch der Thomasschule in Leipzig Theologiestud. an der dortigen Univ. Kontakte zu Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy und Albert Lortzing. 1841 ging A. als Chordirektor ans Aktientheater nach Zürich. Ab 1844 widmete er sich ganz dem aufblühenden Schweizer Chorgesangswesen. Er übernahm u.a. den Zürcher Studentengesangsverein, die Harmonie, den einst von Hans Georg Nägeli geleiteten Stadtsängerverein sowie den Cäcilienverein. In diesen Jahren entstanden viele seiner Sololieder sowie Werke für Männerchöre. 1852 folgte er einem Ruf nach Braunschweig (D) als Hofkapellmeister. A.s schlichte, durchaus volkstüml. Lieder zeichnen sich durch fliessende melod. Erfindung aus. Sie orientieren sich an einem Volksliedideal und sind teilweise sehr populär geworden ("Wenn die Schwalben heimwärts ziehen"). A. hinterliess mehr als 3'000 Kompositionen.

Quellen und Literatur

  • Verz. sämtl. Lieder und Gesänge von Franz Abt, o.J.
  • B. Rost, Vom Meister des volkstüml. dt. Liedes, Franz Abt, 1924
  • SML, 15, (mit Bibl.)
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Lebensdaten ∗︎ 22.12.1819 ✝︎ 31.3.1885