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TheodorKirchner

10.12.1823 Neukirchen (bei Chemnitz), 18.9.1903 Hamburg, luth., aus Deutschland. Sohn des Johann Gottfried, Lehrers. 1868 Maria Schmidt, Sängerin, aus Böhmen. 1835-40 Orgel- und Klavierstud. in Chemnitz und Leipzig. Auf Empfehlung von Felix Mendelssohn wurde K. 1842 als Organist an die Stadtkirche Winterthur berufen, wo er zudem als Lehrer und bedeutender Organisator des Musiklebens wirkte. 1862 übersiedelte er nach Zürich. Bis 1865 leitete er die Abonnementskonzerte der Allg. Musikgesellschaft, ab 1871 wirkte er als Organist an der Kirche St. Peter. 1872 verliess er die Schweiz, wurde Konservatoriumsdirektor in Würzburg und lebte später als freischaffender Musiker in Dresden und Hamburg. Der zum engeren Freundeskreis von Johannes Brahms zählende K. komponierte v.a. Klavier- und Kammermusik. Aufgrund seiner mehr als tausend Klavierstücke wurde er "Meister der Miniatur" genannt.

Quellen und Literatur

  • R. Sietz, Theodor K., 1971
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Lebensdaten ∗︎ 10.12.1823 ✝︎ 18.9.1903