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Hugo deSenger

Der Dirigent (links) mit dem Tenor Leopold Ketten, in den Händen die Partitur "Fausts Verdammnis" von Hector Berlioz, um 1883 (Privatsammlung).
Der Dirigent (links) mit dem Tenor Leopold Ketten, in den Händen die Partitur "Fausts Verdammnis" von Hector Berlioz, um 1883 (Privatsammlung). […]

13.9.1835 Nördlingen (Schwaben), 18.1.1892 Genf, katholisch, aus Deutschland. Sohn des Franz Ludwig Rigel, Juristen, und der Clementine geborene Boeck. 1) Elisabeth Friedericke Helene von Schmetzer, aus Deutschland, 2) Eliza Clementine Vaughan, aus Grossbritannien, 3) Mathilde Trampedach, aus den Niederlanden. Rechtsstudium in München und Leipzig, Promotion, Klavier- und Kompositionsstudium am Konservatorium Leipzig. 1861-1865 Dirigent am Stadttheater St. Gallen, 1865-1866 am Stadttheater Zürich und 1866-1869 des Orchestre de la Ville et de Beau-Rivage in Lausanne. 1869-1871 und 1874-1880 dirigierte Hugo de Senger in Genf die neu gegründete Société des concerts symphoniques und von 1880 bis zu seinem Tod das von ihm gegründete Stadtorchester Genf. Er leitete zudem mehrere Chöre in Genf und trug massgeblich zum Ausbau des Genfer Musiklebens und des Chormusikwesens in Genf und der Waadt bei. Von seinem musikalischen Schaffen wurden vor allem seine Lieder auf Texte von Eduard Mörike, die Musik für die Fête des Vignerons in Vevey 1889 und die "Cantate du Général Dufour" für Chor und Orchester (1884) bekannt.

Quellen und Literatur

  • BGE, Nachlass
  • C. Tappolet, Hugo de Senger, 1835-1892, 1985
  • Encycl.GE, 10, 120, 124-131
  • RISM CH
  • Die Musik in Gesch. und Gegenwart, Personentl. 15, 22006, 591 f.
Weblinks
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 13.9.1835 ✝︎ 18.1.1892

Zitiervorschlag

Antonio Baldassarre: "Senger, Hugo de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.09.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026974/2012-09-11/, konsultiert am 25.04.2024.