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FerdinandNigg

27.11.1865 Vaduz (FL), 10.5.1949 Vaduz, kath., von Balzers (FL). Sohn des Ferdinand, Müllers, und der Anna geb. Rheinberger. Ledig. 1882-86 Lehrzeit als Lithograf, techn. Zeichner und Autograf bei Orell Füssli Zürich, gleichzeitig Hospitant an der Kunstgewerbeschule. 1886-95 Lithograf bei Orell Füssli, Weiterbildung in München und Augsburg bis 1898, dann als Grafiker und Maler bis 1903 in Berlin; 1902 erste Belege für Bildteppiche. 1903 Lehrer (ab 1907 Prof.) an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule in Magdeburg für Buchschmuck, Buchgewerbe und textile Arbeiten. 1912-31 Lehrer an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule in Köln, wo N. u.a. die erste Fachklasse für Paramentik in Deutschland unterrichtete. Spätestens ab 1903 Zusammenarbeit mit den Mitbegründern des Dt. Werkbundes (Hermann Muthesius, Peter Jessen, Peter Behrens). Nach seiner Pensionierung Übersiedlung nach Vaduz. Sein vorwiegend religiösen Motiven gewidmetes, durch die textile Technik geprägtes Schaffen ist stark vom Expressionismus beeinflusst.

Quellen und Literatur

  • E. Kliemand, Ferdinand N., 1985
  • BLSK, 783
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Lebensdaten ∗︎ 27.11.1865 ✝︎ 10.5.1949