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Theodor vonLiebenau

3.12.1840 Luzern, 16.5.1914 Luzern, kath., von Geltwil. Sohn des Hermann (->). Bruder der Anna (->). Ledig. 1847-52 Besuch der Stadtschulen, 1852-61 des Gymnasiums in Luzern, 1861-65 Geschichtsstud. in Innsbruck und München. 1865-66 war L. im Archiv der Fürsten von Fürstenberg in Donaueschingen tätig, dann wechselte er als Unterarchivar ans Staatsarchiv Luzern, wo er 1871 zum Staatsarchivar ernannt wurde. Diese Funktion übte er trotz Erblindung im Jahr 1905 bis zu seinem Tod aus. L. war ein Geschichtsforscher der krit. Schule. Sein Werk fällt eher durch themat. Breite und Vielfalt als durch analyt. Durchdringung auf. 1877 Dr. h.c. der Univ. Bern. 1906 Ehrenbürger der Stadt Luzern.

Quellen und Literatur

  • Feller/Bonjour, Geschichtsschreibung 2, 719-721
  • W. Leesch, Die dt. Archivare 1500-1945, Bd. 2, 1992, 367
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Lebensdaten ∗︎ 3.12.1840 ✝︎ 16.5.1914