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LeoWeisz

19.6.1886 Barcs (Österreich-Ungarn, heute Ungarn), 24.12.1966 Zürich, aus Siklós (Österreich-Ungarn, heute Ungarn), ab 1946 von Zürich. Sohn des Moritz, Holzindustriellen. 1923 Cécile Cachin, Tochter des François, Ingenieurs. Zisterzienserkollegium Pécs, Studium der Forstwissenschaft und Nationalökonomie in Budapest und Wien, 1910-1913 Studium der Rechte und der Nationalökonomie an der Universität Zürich, 1914 Promotion in Staatswissenschaft. 1914-1918 Kriegsdienst in Österreich-Ungarn. Ab 1919 wieder in Zürich, 1920-1922 Studium der Mathematik an der Universität Zürich (ohne Abschluss), dann freier Journalist und Mitarbeiter der NZZ. Als Privatgelehrter publizierte Leo Weisz zur Schweizer und Zürcher Geschichte, vor allem zur Zürcher Reformation, zur Kartografie sowie zur Wirtschafts- und Industriegeschichte. Berufungen an osteuropäische Universitäten schlug er aus, erhielt aber 1938 ehrenhalber den Titel eines Professors der Universität Debrecen (Ungarn).

Quellen und Literatur

  • StAZH, Nachlass
  • Verz. der Arbeiten von Leo Weisz (1886-1966), bearb. von M. Müller, 1975
  • ZTb 1969, 1968, 1-7
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 19.6.1886 ✝︎ 24.12.1966

Zitiervorschlag

Bettina Tögel: "Weisz, Leo", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.10.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/027125/2013-10-10/, konsultiert am 15.07.2024.