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RudolfGanz

3.8.1848 Zürich, 24.2.1928 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Johannes (->). 1871 Sophie Henriette Bartenfeld, von Zürich. Fotografenlehre beim Vater, Weiterbildung in Wien und München. 1883 Übernahme des väterl. Porträtateliers, das er zu grosser Blüte brachte. Das Spezialgeschäft für Projektion, das er nach dem Tod seines Vaters weiterführte, übergab er 1902 seinem Sohn Emil (->). Das Fotoatelier verkaufte er 1903 Camille Ruf. Hervorragender, weit über Zürichs Grenzen hinaus bekannter Porträtist, u.a. der Pianisten und Komponisten Franz Liszt und Ferruccio Busoni. Mitarbeit an der "Internat. Ausstellung künstler. Werke der Photographie" (1907) im Zürcher Kunstgewerbemuseum. Experte der eidg. Komm., die den Rechtsschutz für Fotografen (1922) erreichte. 1900 Vizepräs. des Schweiz. Photographenverbandes. Mitglied u.a. der Aufsichtskomm. der Kunstgewerbeschule Zürich sowie des Vorstands des Zürcher Heimatschutzes. Zahlreiche in- und ausländ. Auszeichnungen.

Quellen und Literatur

  • T. Ganz, Die Welt im Kasten, 1994
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Lebensdaten ∗︎ 3.8.1848 ✝︎ 24.2.1928

Zitiervorschlag

Perret, René: "Ganz, Rudolf", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.08.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/027246/2005-08-11/, konsultiert am 24.11.2020.