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GermaineMartin

12.9.1892 Lausanne, 31.7.1971 Lausanne, ref., von Monnaz. Tochter des François Odot, Apothekers, und der Marie geb. Rouiller. 1921 Emile-Albert-David M., genannt Milo (->). M. war gebildet und sprach vier Sprachen. Mit 19 Jahren begann sie ein Fotografiestud. an der Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie, Chemiegraphie, Lichtdruck und Gravüre in München. Dann arbeitete sie in Berlin und liess sich 1913 in Moskau nieder, wo sie bis 1917 mit einer Freundin ein Fotostudio betrieb. Wegen der Oktoberrevolution kehrte sie in die Schweiz zurück und eröffnete in Lausanne ein Studio. War ihre Arbeit zunächst vom Piktoralismus beeinflusst, liess sie sich später als eine der wenigen Westschweizer Fotografen von der Neuen Fotografie inspirieren. Sie spezialisierte sich auf Porträts und Aktaufnahmen und wandte die Solarisierung oder Doppelbelichtung an.

Quellen und Literatur

  • Centre de la photographie, Genf
  • Fotostiftung Schweiz, Winterthur
  • MHL, Fonds
  • M. Auer, Germaine M., 1999
  • Germaine M., photographies, Ausstellungskat. Lausanne, 2004
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 12.9.1892 ✝︎ 31.7.1971

Zitiervorschlag

Girardin, Daniel: "Martin, Germaine", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.12.2009, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/027257/2009-12-15/, konsultiert am 04.12.2020.