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FranzFüeg

Piuskirche in Meggen, geweiht 1966 (Fotografie Kunstverlag Peda, Passau).
Piuskirche in Meggen, geweiht 1966 (Fotografie Kunstverlag Peda, Passau). […]

31.10.1921 Solothurn, 24.11.2019 Zürich, von Solothurn und Günsberg. Sohn des Gustav Füeg, Schreinermeisters und Kunsttischlers, und der Clara geborene Stampfli. 1) Nora Bestgen, 2) Hannelore Lange. Lehre als Hochbauzeichner bei Hans Bracher in Solothurn. Anstellungen bei Robert Winkler in Zürich, 1947-1949 bei den Gebrüdern Kraayvanger in Rotterdam, anschliessend bei Studer und Stäubli in Solothurn. 1953 Gründung eines Architekturbüros in Solothurn, ab 1975 Zweigstelle in Zürich und ab 1991 Bürogemeinschaft mit Melchior Wyss. Franz Füeg realisierte das Geschäftshaus Dornacherhof in Solothurn, die Metallbauwerkstatt Dreier, das Schulhaus in Kleinlützel sowie die Piuskirche in Meggen, einen strengen Kubus auf einer dominanten Terrasse. Daneben entwarf er Möbel und Inneneinrichtungen. 1958-1961 redigierte er die Zeitschrift Bauen und Wohnen, 1971-1987 lehrte er als Professor für Architektur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne. Füeg setzte sich lebenslang intensiv mit Naturwissenschaften, Musik und den bildenden Künsten auseinander. Er war Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Architekten. 2006 erhielt er den Ehrendoktor der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.

Quellen und Literatur

  • Rucki, Isabelle; Huber, Dorothee (Hg.): Architektenlexikon der Schweiz 19./20. Jahrhundert, 1998, S. 195-196.
  • Zschokke, Walter; Hanak, Micheal (Hg.): Nachkriegsmoderne Schweiz. Architektur von Werner Frey, Franz Füeg, Jacques Schader, Jakob Zweifel, 2001 (deutsch-englische Ausgabe mit DVD).
  • Die Nachkriegszeit im Gespräch: Franz Füeg, 23.10.2007 (Video, Institut für Geschichte und Theorie der Architektur, ETH Zürich).
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Lebensdaten ∗︎ 31.10.1921 ✝︎ 24.11.2019