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BenediktHuber

25.3.1928 Basel, 9.3.2019 Zürich, reformiert, von Basel. Sohn des Fritz, Pfarrers, und der Tabithe geborene Zweifel, Erzieherin. 1954 Martha Villiger, Innenarchitektin. Benedikt Huber schloss 1952 das Architekturstudium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich ab. 1954 gründete er mit seiner Frau ein Architekturbüro in Zürich. 1955-1961 war er leitender Redaktor der Zeitschrift Werk. Huber wirkte 1973-1993 als Professor für Architektur und Städtebau an der ETH Zürich und bekleidete 1985 eine Gastprofessur an der Technischen Universität Dresden. Er erstellte zahlreiche Kirchen und Gebäude für öffentliche und soziale Institutionen in der Schweiz und in Deutschland; die Einrichtung der Gebäude gestaltete oft seine Frau, die als Innenarchitektin auch eigenständig tätig war und namentlich die Bibliothek im Aargauer Kunsthaus ausstattete (2003). Für seine Werke wurde Huber wiederholt ausgezeichnet. Neues in Vorhandenes zu integrieren, die Gestaltung des öffentlichen Raums, Städtebau und Raumplanung prägen seine Bauten wie sein theoretisches Werk. 1993-1999 war Huber Verwaltungsratspräsident der Verlags-AG der akademischen technischen Vereine und Verlagsleiter von deren beiden Zeitschriften Schweizer Ingenieur und Architekt sowie Ingénieurs et architectes suisses mit Redaktionen in Zürich und Lausanne.

Quellen und Literatur

  • Architektenlexikon der Schweiz 19./20. Jahrhundert, hg. von I. Rucki, D. Huber, 1998, 282
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