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Jean-MarcLamunière

4.7.1925 Rom,2.8.2015 Genf, ref., von Genf. Sohn des Henri, Goldschmieds, und der Piera geb. Mirandoli, aus Florenz. Verheiratet. Stud. der Architektur an der Univ. Florenz. Ab 1952 führte L. ein Architektur- und Stadtplanungsbüro in Genf, bis 1959 zusammen mit Pierre Bussat, später u.a. mit Georges van Bogaert, Rino Brodbeck und Bruno Marchand. L. war Gründungsmitglied der Groupe Onze, einer Vereinigung junger Genfer Architekten. Er lehrte 1967-94 als Gastprofessor an der University of Pennsylvania in Philadelphia, ab 1971 an der Univ. Genf, dann an der ETH Zürich und ab 1973 als o. Prof. an der ETH Lausanne, wo er 1986 zusammen mit dem Kunsthistoriker Jacques Gubler das Institut für Theorie und Geschichte der Architektur gründete. L. baute u.a. Wohn- und Verwaltungsgebäude, ein Schulgebäude der Ecole internationale de Genève in unmittelbarer Nähe des Völkerbundpalastes (1968-70), das Atelier La Cupola in Todi (Umbrien, 1975-77) sowie mehrere Gebäude des Botan. Gartens in Genf. Er war ein international bekannter Architekturtheoretiker und -kritiker sowie akadem. Lehrer. Ab 1956 Mitglied des Bundes Schweizer Architekten.

Quellen und Literatur

  • Récits d'architecture, hg. von B. Marchand, P. Mestelan, 1996
  • L'architecture à Genève 1976-2000, 2007
  • Architektenlex., 332
  • Jean-Marc L., hg. von B. Marchand, 2008
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Lebensdaten ∗︎ 4.7.1925 ✝︎ 2.8.2015