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JeanTschumi

Der Architekturprofessor im Gespräch mit einem Studenten an einem Zeichentisch in der Ecole polytechnique de l'Université de Lausanne, im April 1960 © KEYSTONE/Photopress.
Der Architekturprofessor im Gespräch mit einem Studenten an einem Zeichentisch in der Ecole polytechnique de l'Université de Lausanne, im April 1960 © KEYSTONE/Photopress. […]

14.2.1904 Plainpalais (heute Gem. Genf), 25.1.1962 im Zug Paris-Lausanne, von Wolfisberg. Sohn des Johann, Möbelschreiners, und der Maria Katharina geb. Krummenacher. 1) Marie Madeleine Valon, 2) Amparo Lucia Tomas. Nach einer Bauzeichnerlehre 1918-19 in Lausanne und einem Dekorateurstud. am Technikum Biel 1919-22 schloss T. 1932 die Ecole nationale supérieure des beaux-arts in Paris mit einem Diplom ab. Er eröffnete Architekturbüros in Paris und Lausanne, wo er ab 1943 an der neu gegr. Ecole d'architecture et d'urbanisme der Univ. Lausanne und ab 1951 an der EPUL unterrichtete. Zu seinen Hauptwerken zählen die Sitze der Mutuelle Vaudoise Assurances in Lausanne (1952-56), der Nestlé in Vevey (1956-60) und der WHO in Genf (1962-64, durch Pierre Bonnard vollendet). 1936 schloss sich T. in Paris der Groupe d'études du centre urbain souterrain an, 1951 dem Bund Schweizer Architekten. 1955-58 präsidierte er die Union internationale des architectes. T. erhielt 1960 den R.S.-Reynolds-Memorial-Award.

Quellen und Literatur

  • ACM, Nachlass
  • Architektenlex., 538 f.
  • J. Gubler, Jean T., 2008
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 14.2.1904 ✝︎ 25.1.1962