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Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO)

Die Weltorganisation für geistiges Eigentum (Wipo) geht auf die zwei Konventionen zur Regelung des gewerblichen (Paris 1883) sowie des literarischen und künstlerischen Eigentums (Bern 1886) zurück, an welchen sich die Schweiz massgeblich beteiligte (Geistiges Eigentum). Die Büros der beiden Konventionen wurden 1893 in Bern zu den Vereinigten Internationalen Büros zum Schutz des geistigen Eigentums zusammengeschlossen. 1960 verlegten sie ihren Sitz nach Genf, 1970 wurden sie durch die entsprechende internationale Konvention von 1967 zur Wipo und 1974 zu einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UNO). 1996 erweiterte die Zusammenarbeit mit der Welthandelsorganisation (WTO) die Agenda der Organisation, der 2008 184 Staaten (2020 193) angehörten.

Quellen und Literatur

  • Bureau international de la propriété intellectuelle (Hg.): La convention de Berne pour la protection des œuvres littéraires et artistiques de 1886 à 1986, 1986.
Weblinks
Kurzinformationen
Variante(n)
WIPO
Kontext Vereinigte Internationale Büros zum Schutz des geistigen Eigentums

Zitiervorschlag

Madeleine Herren: "Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO)", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.01.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/027490/2021-01-25/, konsultiert am 08.08.2022.