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VictorGottofrey

3.5.1891 (Paul Victor) Lausanne, 9.12.1920 Lausanne, kath., von Echallens. Sohn des Camille, Gerichtsschreibers am Arbeitsgericht, und der Claudine geb. Rampon. Ledig. Praktikum als Hochbauzeichner bei Eugène Jost in Lausanne. 1916 illustrierte G. die "Chansons simples" von Henri Stierlin-Vallon, gründete in Lausanne mit Edmond Bille und Charles Clément die Zweimonatsschrift "L'Arbalète" (1916-17) und arbeitete dann bei der Zeitschrift "La Crécelle" (1920-21) mit. Er schuf in knappem und schwungvollem Stil gehaltene Feder- und Kohlezeichnungen. G. galt als begnadeter Zeichner, fühlte sich aber auch zur Malerei hingezogen. Von träumer.-melanchol. Veranlagung, trieb ihn vermutlich das Gefühl des Scheiterns zum Selbstmord.

Quellen und Literatur

  • E. Bille, La ruée vers l'art, 1947, 165-171
  • Victor G., Ausstellungskat. Lausanne, 1971
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Lebensdaten ∗︎ 3.5.1891 ✝︎ 9.12.1920