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ArnoldIsler

Erste Landung eines Flugzeugs auf dem Jungfraujoch, 17. Juli 1919 © KEYSTONE/Photopress.
Erste Landung eines Flugzeugs auf dem Jungfraujoch, 17. Juli 1919 © KEYSTONE/Photopress. […]

7.10.1882 Frauenfeld, 26.5.1941 Bern, ref., von Kaltenbach (heute Gem. Wagenhausen). Sohn des Johannes, Instruktionsoffiziers. Enkel des Johann (->). Neffe des Peter (->). 1909 Emma Gysel, Tochter des Martin, Lehrers. I. entstammte einer bekannten Offiziersfamilie. In Zürich und Trogen besuchte er das Gymnasium und studierte in Bern und Zürich Geschichte, Militärwissenschaften, Sprachen und Volkswirtschaft. Nach dem Abschluss als Jurist arbeitete er in der eidg. Zollverwaltung. Ursprünglich Infanterist, wurde er 1918 Kommandant der Fliegerabteilung und 1920 Direktor des neu geschaffenen eidg. Luftamts, das dem Post- und Eisenbahndepartement angegliedert war. I. gilt als Organisator der schweiz. Zivilluftfahrt. Er förderte den Zusammenschluss der Ad Astra Aero und der Balair zur Swissair und die Einrichtung einer Flugsicherung. In Zusammenarbeit mit dem Aero-Club der Schweiz - zeitweilig präsidierte er eine Sektion - machte er sich für die Pilotenausbildung und Sportfliegerei stark. Er gehörte der Studienkommission für Luftfahrt an der ETH Zürich an. Zusammen mit Robert Ackermann gelang ihm 1919 die erste Hochgebirgslandung (Jungfraujoch). Im gleichen Jahr organisierte er die ersten schweiz. Postflüge. 1928-31 war er Stabschef des Festungskommandos St. Gotthard, 1931-33 Kommandant der Infanteriebrigade 14 und 1933-41 Stabschef der Flieger- und Flabtruppen.

Quellen und Literatur

  • Schweiz. Nationalaviatik, 1919
  • (zusammen mit W. Dollfus) Der dritte Weg, 1933
  • Winterthurer Tbl., 27.5.1941
  • Berner Woche, Nr. 23, 7.6.1941
  • W. Guldimann, «Arnold I. (1882-1941)», in Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik 67, 1998, 29-38
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Lebensdaten ∗︎ 7.10.1882 ✝︎ 26.5.1941