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DanielHeintzder Jüngere

22.8.1574 Bern, 13.2.1633 Bern, ref., von Bern. Sohn des Daniel (->). Bruder des Joseph (->). 1598 Anna Jung, von Bern. Jugend in Basel, Lehre nach Bruderschaftsordnung der dt. Steinmetzen wohl beim Vater in der Berner Hütte. Wanderschaft u.a. 1596 nach Strassburg. 1597 Nachfolger des Vaters im Berner Werkmeisteramt. 1597 Affenzunft, 1609 Silbermeister. 1604 Grossrat. 1602 Adelsdiplom Ks. Rudolfs II. Trat 1602 das Steinwerk an Hans Thüring ab und übernahm das Münsterwerk; 1612-33 versah er beide Ämter. Hervorragender manierist. Bildhauer. H. prägte die bern. Staatsarchitektur der 1. Hälfte des 17. Jh., u.a. mit den Landvogteischlössern Aarberg, Büren an der Aare und Landshut sowie Arbeiten am Berner Zeughaus. Auch Chor und Chorgewölbe des Münsters St. Niklaus in Freiburg wurden nach seinen Plänen ausgeführt.

Quellen und Literatur

  • J. Strübin Rindisbacher, Daniel H., 2002
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