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AnnaBachmann-Eugster

28.8.1889 Hundwil, 5.8.1966 Effretikon (Gemeinde Illnau-Effretikon), reformiert, von Zürich. Tochter von Howard Eugster. 1925 Theodor Bachmann, Ingenieur. In Hundwil aufgewachsen, absolvierte Anna Eugster nach einem Englandaufenthalt 1915 den Kurs für soziale Fürsorge in Zürich und wurde 1916 in St. Gallen zur ersten schweizerischen Berufsberaterin für Frauen gewählt. 1923 Mitgründerin der Zentralstelle für Frauenberufe, 1936-1942 Mitglied der Betriebskommission. 1931 erreichte Anna Bachmann-Eugster die Errichtung einer Berufsberatungsstelle für Frauen im Kanton Glarus. 1935 gründete sie die Arbeitsgemeinschaft für hauswirtschaftliche Erziehung und Hausdienst (bis 1960 Präsidentin), die 1946 in Glarus das Obligatorium für Hauswirtschaftsunterricht durchsetzte. 1957 Mitgründerin und bis 1960 Präsidentin der Frauenzentrale Glarus.

Quellen und Literatur

  • Schweizer Frauenbl., 1966, Nr. 8
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Kurzinformationen
Variante(n)
Anna Bachmann (Ehename)
Anna Eugster (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 28.8.1889 ✝︎ 5.8.1966

Zitiervorschlag

Regula Ludi: "Bachmann-Eugster, Anna", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.02.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/027583/2010-02-17/, konsultiert am 20.05.2024.