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GiulioBarni

1886 Florenz, Sept. 1915 an der Karst-Front (1. Weltkrieg). Revolutionärer Gewerkschafter, 1910-11 Sekr. der Arbeitskammer und Redaktor der sozialist. Zeitung in Trient (damals A). 1911 kehrte B. nach Italien zurück, musste aber im Mai ins Tessin flüchten, um einer polit. Verurteilung zu entgehen. Mit Guglielmo Canevascini war er 1912 Leiter und Redaktor der Zeitung der Tessiner Sozialisten, "L'Aurora", 1913 Mitbegr. sowie Redaktor der "Libera Stampa", zudem Mitarbeiter von "Pagine Libere" und "La Rivolta". Im Juni 1913 wurde B. aus dem Tessin ausgewiesen. In Mailand arbeitete er in der Anwaltskanzlei des ebenfalls aus der Schweiz ausgewiesenen Angelo Oliviero Olivetti. 1915 Kriegsfreiwilliger.

Quellen und Literatur

  • (zusammen mit G. Canevascini) L'industria del granito e lo sviluppo economico del Cantone Ticino, 1913
  • G. Canevascini, Autobiografia, hg. von D. Baratti et al., 1986
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Lebensdaten ∗︎ 1886 ✝︎ September 1915