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Altes Landleutegeschlecht im Arther Viertel, Bürger von Arth, nicht mit dem gleichnamigen Geschlecht in der March verwandt. Heiratsbeziehungen bestanden zu den Ab Yberg, Kenel, Reding, Schorno, Tresch von Uri und Ceberg. Heinrich zählte zu den 19 Familienvertretern von Arth, die nach dem Loskauf von der Markgräfin Maria von Baden 1354 den Boden unter den alten Landleuten aufteilten. Mehrere S. fielen in eidg. Schlachten. Johann besiegelte 1400 die Urfehde Toeiber zu Luzern. Werner war 1410 Ammann in Zug, Rudolf 1482 Landvogt zu Uznach und 1482-99 wiederholt Tagsatzungsgesandter. Meinrad war 1550 Siebner des Arther Viertels und Michael der Ältere um 1560 Landessäckelmeister, 1578-80 Landvogt in Uznach, 1589-93 Landesstatthalter und wiederholt Tagsatzungsgesandter. Vermutlich ein weiterer Meinrad amtierte 1608-10 als Landvogt im Gaster, um 1617 als Landesstatthalter und 1616-23 mehrmals als Tagsatzungsgesandter. Michael der Jüngere war 1622-24 Landvogt in den Höfen und 1639-41 in den Freien Ämtern, um 1622/23 war er Landesstatthalter, 1633-39 wiederholt Tagsatzungsgesandter und in der 2. Hälfte der 1630er Jahre auch Landessäckelmeister. Hieronymus fungierte 1650-52 als Landvogt in Uznach und 1665-76 als Siebner des Arther Viertels. Letzteres Amt bekleidete Georg Franz 1759-92. Blasius baute 1816 ein Gasthaus auf Rigi Staffel und das Hotel Schwert auf Rigi Klösterli. 1875 eröffneten vier Brüder das Grand Hotel Rigi Kulm.

Quellen und Literatur

  • A. Dettling, Schwyzer. Geschichtskal., 1899-1934 (Reg. im StASZ)
  • M. Styger, Wappenbuch des Kt. Schwyz, hg. von P. Styger, 1936, 62 f.