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Heinrich vonMansdorf

Erstmals erwähnt 1419, 13.9.1426 Freiburg im Breisgau, St. Blasien (Schwarzwald), aus Meissen (Sachsen). Heinrich von Mansdorf war Propst des Klosters Skolen (Diözese Naumburg), bevor Papst Martin V. ihn 1419 zum Abt der Benediktinerabtei St. Gallen bestellte. Er suchte die durch das Konzil von Konstanz angestossene Reform der finanziell und personell auf einem Tiefpunkt angelangten Abtei voranzutreiben. Trotz bemerkenswertem Einfühlungsvermögen in die lokalen Verhältnisse scheiterten seine Reformbemühungen. Ursache dafür war nicht zuletzt der erst unter seinem Nachfolger beigelegte Konflikt mit den Appenzellern, welche in Missachtung des Schiedsspruchs der sieben Orte (1421) an der Ablehnung der fürstäbtischen Herrschaft festhielten und auf Betreiben Heinrich von Mansdorfs durch das Reichsgericht von Speyer 1426 mit dem Bann belegt wurden.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 1315 f.
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1419 ✝︎ 13.9.1426

Zitiervorschlag

Werner Vogler: "Mansdorf, Heinrich von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.08.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/027682/2008-08-18/, konsultiert am 03.03.2024.